Neues aus unserer Praxis

 
 

Influenza: Wer geimpft werden sollte

 

Jährlich sterben weltweit 250.000 bis 500.000 Menschen an Influenza -allein in Deutschland zwischen 5.000 und 10.000. Besonders ältere und chronisch Kranke sind überdurchschnittlich häufig betroffen.

 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfielt darum für diese Menschen eine jährliche Influenza-Impfung. Sie ist auch in der Schutzimpfungs-Richtlinie weiterhin als Standard - bzw. als Indikationsimpfung insbesondere für folgende Gruppen vorgesehen:

 

- Personen über 60 Jahre

 

- Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher

Gefährdung infolge eines Grundleidens - beispielsweise chronische

Herz-Kreislauf-, Leber-, Nieren- oder Stoffwechselkrankheiten, chro-

nische Krankheiten der Atmungsorgane, HIV-Infektion, Immundefekte

 

- Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (bei erhöhtem

Risiko infolge eines Grundleidens ab erstem Schwangerschaftsdrittel)

 

- Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen

 

- Personen mit beruflich bedingten Indikationen aufgrund erhöhter

Gefährdung, zum Beispiel Personen mit viel Publikumsverkehr und

medizinisches Personal

 

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der Impfung.

 

 

Informationen zur Masern-Erkrankung

Masern sind kein Kinderkram: mehr als die Hälfte aller Masernfälle betreffen derzeit Jugendliche und Erwachsene, die nicht ausreichend geimpft sind.

Masern ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit. Masern-Viren werden durch das Einatmen von Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten und Niesen von Erkrankten entstehen, übertragen. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 18 Tage, im Durchschnitt 8 bis 14 Tage. Masern-Erkrankte sind fünf Tage vor und bis vier Tage nach Auftreten des Hautauschlags ansteckend. Neben Komplikationen wie Mittelohr- oder Lungenentzündung kommt es bei etwa jeder 1.000 Erkrankung zu einer Entzündung des Gehirns. Sie kann tödlich enden oder zu bleibenden körperlichen Schäden führen.

Masern-Schutzimpfung

Nach Informationen des Robert Koch-Institus (RKI) haben unter den 18- bis 44-jährigen nur 56,9 Prozent die erste Masernimpfdosis erhalten, noch weniger die zweite Impfung. Um die Masern zu eliminieren, müssen daher vor allem auch Impflücken bei Jugendlichen und Erwachsenen geschlossen werden.

Die Ständige Impfkommision (STIKO) empfiehlt allen nach 1970 geborenen Erwachsenen in folgenden Fällen eine einmalige Impfung gegen Masern:

* wenn Sie bisher nicht gegen Masern geimpft sind

* wenn Sie nur einmal in der Kindheit geimpft wurden

* wenn der Impfsatus gegen Masern unklar ist

 

Bei Kleinkindern empfiehlt STIKO, die Grundimmunisierung (1. und 2. Impfung) bereits im zweiten Lebensjahr abzuschließen. Dabei soll die erste Masernimpfung im Alter von 11 bis 14 Monaten - bei frühzeitigem Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung (Kindertagesstätte) ab 9 Monaten - und die zweite Impfung zwischen 15 und 23 Monaten erfolgen. Danach besteht ein vollständiger Impfschutz. Fehlende Impfungen bei Kindern und Jugendlichen sollten so schnell wei möglich bis zu einem Alter von 18 Jahren nachgeholt werden.

 

Impfungen bei Frauen mit Kinderwusch:

Frauen sollten vor einer Schwangerschft über einen Schutz vor Masern verfügen, da eine Infektion mit Masern wärhen der Schwangerschaft die Gefahr einer Früh- oder Fehlgeburt erhöht. Und Frauen,die gegen masern immun sind, schützen automatisch auch ihr Kind in den ersten Lebensmonaten, in denen es noch nicht geimpft werden kann (Nestschutz). Bestenfalls erfolgt eine noch fehlende Impfung mindestens drei Monate vor Beginn der Schwangerschaft. Das gilt auch für Frauen, die bereits einmal gegen Masern geimpft wurden. Während der Schwangerschaft ist die Impfung nicht mehr möglich (Lebendvakzine).

Vorsicht Patient!

Immer mehr schwere Gewaltdelikte gegen Ärzte.

Ärzte zählen nach Polizisten und dem Psychiatriepflegepersonal zu den besonders gefährdeten Berufsgruppen. Jedes Jahr werden in Deutschland durchschnittlich zwei Ärzte oder Ärztinnen von Patienten schwer verletzt oder getötet. Kleinere Gewalttaten wie Beißen, Spucken, Schlagen ereignen sich insbesondere in Notaufnahmen regelmäßig.

Damit liegt Deutschlnad international im unteren Drittel der Gewaltvorkommnisse, ähnlich wie die Schweiz. Andere Länder wie USA, Australien, England, aber auch Israel und die Türkei verzeichnen ein deutlich höheres Maß an Übergriffen gegen Ärzte.

Immer mehr Hausärzte unter den Opfern

Insgesamt scheint die Häufigkeit schwerer Gewalttaten gegen Ärzte derzeit zuzunehmen. In Deutschland traf es in den letzten Jahren häufig auch den Hausarzt in der Praxis- und manchmal auch die Arzthelferin gleich mit dazu.

2012 wurden zwei Allgemeinmediziner in ihrer Praxis in Weilerbach erschossen, der Chefarzt der gynäkologischen Onkologie der Charité wurde in seinem Sprechzimmer von zwei Männern mit Knüppeln brutal zusammengeschlagen, in Stuttgart wurde ein Orthopäde in der Praxis von einem Patienten mit einem Messer schwer verletzt. Diese und andere Vorfälle stehen in einer Reihe mit zunehmenden Gewaltübergriffen gegen andere Berufsgruppen, z.B. Richter/Staatsanwälte oder in Schulen.

Häufiger als man denkt

Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte ist häufiger als man denkt, sie wird allerdings nur selten in der Zusammenschau dargestellt. Aus deisem Grund gestaltete sich auch die Recherche zu diesem Beitrag schwierig. Die in deisem Report untersuchten Fälle mussten aus vielen verschiedenen Quellen zusammengetragen werden. Verbale, sexuelle und auch tätliche Gewalt minderen Ausmaßes ist weit verbreitet, wird aber kaum bei der Staatsanwaltschaft angezeigt oder in den Medien berichtet. Erst wenn die Angriffe gegen Ärzte im Polizeibericht auftreten, werden sie öffentlich bekannt.

Statistisch gesehen, wird jeder sechste Internist im Laufe seines Berufslebens einmal angegriffen. So gut wie sicher gibt es eine Dunkelziffer, nicht jeder bedrohte oder angegriffene Kollege bringt die Gewalttat zur Anzeige. Die zahlreichen Fälle sprechen eine klare Sprache: Der Arztberuf ist keineswegs ungefährlich. Hinter jedem Einzelfall eines getöteten Arztes steht auch das Leid der Familie, der Mitarbeiter/innen in Praxis oder Klinik und auch die Not oder Empörung der Patienten, die ihren Arzt verloren haben. In Einzelfällen gab es auch schon öffentliche Demonstrationen, z.B. 2007 in Schwerin, wo mehr als 250 Patienten und Ärzte nach einer Messerattacke auf eine Hausärztin gegen Gewalt in Arztpraxen demonstrierten; 2003 gedachten in Ludwigsburg 240 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten  der von einem Rentner erschossenen zwei Kollegen, indem sie den Praxisbetrieb für 15 Schweigeminuten unterbrachen.

 

.. hier nur eine Auswahl der Taten in den letzten Jahren:

2005 in Erfurt: eine 50-jährige Ärztin für Allgemeinmedizin wurde von Unbekanntem entführt und erwürgt, Raubmord.

2007 in Krefeld: Kinderarzt wird über Monate bedroht, zwangzigmal muss die  Polizei in die Praxis kommen, Stalking.

2010 in Berlin: 58-jähriger Hausarzt wird im Bereitschaftsdienst von zwei Männern überfallen und geschlagen, sein Aktenkoffer wird entwendet.

2011 in Berlin: ein 48-jähriger Facharzt wird von einem Patienten vor den Augen seiner Tochter siebenmal mit dem Messer attackiert.

2012 in Berlin: 42-jähriger Zahnarzt wird von zwei Männern in der Praxis überfallen, Zeigefinger abgeschnitten, Raub.

Weitere Fälle finden Sie im Internet unter mmw.de

 

Infektanfälligkeit

Hartnäckige und immer wiederkehrende Infekte sind eine Domäne der Eigenbluttherapie, insbesondere, wenn sich diese infolge eines altersbedingten Nachlassens körpereigener Abwehrkräfte entwickeln oder die Erholungsphase nach einer akuten Episode nur zögernd eintritt.

Gemäß dem Grundsatz der Arndt-Schulz-Regel werden die Eigenblutinj. umso seltener verabfolgt, je chronischer der Zustand ist: das heißt bei chronischen Infekten werden eine Woche lang i.m.-Inj. vorgenommen, die Behandlung wird danach in Abständen von 14 Tagen fortgeführt (etwa auch 7x).

Bei Bedarf kann einmal monatlich 4,0 ml Nativblut zur "Auffrischung" injeziert werden. Diese Langzeitbehandlung führt zu einer Veränderung der Abwehrpotenz gegen Fremd- und Schadstoffe. Mit jeder Inj. wird die Abwehrleistung des Organismus erneut gesteigert, das immunkompetente Gewebe trainiert und somit die ungünstige Ausganslage des Patienten behoben.

 

Warzen (Verrucae vulgaris)

Sehr häufige, benigne, durch DNA-Viren verursachte Neubildung der Haut, die v.a. bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Selbstheilungstendenz in ca. 25%, hohe Rizidivrate, ansteckend.

Symptome: es entwickeln sich runde, halbkugelige, evtl. papillomatöse Knötchen mit rauer Oberfläche, sie sind trocken und evtl. rissig. Häufig entstehen punktförmige Einblutungen, eine rasenartige Vermehrung ist möglich.

Verrucae vulgaris sind der Eigenbluttherapie gut zugänglich. So berichten Sezary und Horovitz über zahlreiche erfolgreiche Warzenbehandlungen durch Eigenblutinjektionen, wobei sie 3x/Wo. jeweils 10ml Nativblut i.m. verabreichten.

Eingenblutinjektion- Basistherapie:

  • 1. Wo. (3x/Wo.) i.m.-Inj.: 3,0 ml Nativblut
  • 2.-4. Wo. (2x/Wo.) i.m.-Inj.: 3,0 ml Nativblut

 

Pollinose (Heuschnupfen)

Eigenblutinjektion

Bei Pollinose sollte die Umstimmungstherapie sehr frühzeitig beginnen, das heißt bereits im Oktober.

Basistherapie

Beginnt die Behandlung im Oktober, erfolgen die  Injektionen bis zur 4. Inj. im Abstand von 14 Tagen, die 5. Inj. wird 4 Wo. nach der 4. Inj. verabfolgt:

  • 1. i.m.-Inj.: 1,0 ml Nativblut + 0,2 ml Allergie-Injektopas(R)
  • 2. i.m.-Inj.: 1,0 ml Nativblut + 0,5 ml Allergie-Injektopas(R)
  • 3. i.m.-Inj.: 2,0 ml Nativblut + 0,5 ml Allergie-Injektopas(R)
  • 4. i.m.-Inj.: 1,0 ml Nativblut + 2,0 ml Allergie-Injektopas(R)
  • 5. i.m.-Inj.: 1,0 ml Nativblut + 2,0 ml Allergie-Injektopas(R)

              4-wöchentliche Wiederholungsinj. bis Mai/Juni.

 

Beginnt die Behandlung im Januar- viele Pollinose-Patienten kommen erst im Januar in die Praxis, zu einer Zeit, in der bereits die ersten Heuschnupfenanfälle auftreten - ist folgendes Therapieschema zu empfehlen:

           Die Injektionen erfolgen im Abstand von 14 Tagen.

  • 1. i.m.-Inj.: 1,0 ml Nativblut + 1 Amp. Allergie-Injektopas(R)
  • 2. i.m.-Inj.: 1,5 ml Nativblut + 1 Amp. Allergie-Injektopas(R)
  • 3. und 4. i.m.-Inj.: 2,0 ml Nativblut + 1 Amp. Allergie-Injektopas(R)
  • 5. und 6. i.m.-Inj.: 3,0 ml Nativblut + 1 Amp. Allergie-Injektopas(R)

Im Anschluss daran 4-wöchentliche Wiederholungsinj. von 3,0 ml Nativblut + 1 Amp. Allergie-Injektopas(R). Wiederholungsinj. bis Juli/August.

 

 

Die Patientenberatung von ÄKWL und KVWL

Die ÄKWL und KVWL sieht sich auch als Vermittler zwischen Vertragsarzt und Patient und nimmt in solchen Situationen gern die Position des neutralen Informanten ein.

Kontakt:

Tel: 0251/9 29 90 00

e-mail: patientenberatung-wl@aekwl.de

Internet: www.patientenbefragung-wl.de

Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9.00 - 16.00; Fr. 9.00 - 11.00 Uhr

 

 

Allergie mit Homöopathie oder Eigenbluttherapie bekämpfen!

Infos unter 05261-189500 tgl. 8.00-12.00 Uhr

 

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Lösung: Homöopathie!


Infos: 05261-189500 tgl. 8.00-12.00 Uhr

 

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Infos: 05261-189500 tgl. 8.00-12.00 Uhr


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